„In Zeiten schlechter Wirtschaftslage muss man positiv in die Zukunft blicken, sonst gerät man in Schockstarre“, meint Ursula Hoffmann, Geschäftsführerin von Feder&Schwert und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Buchhandel und Verlage stöhnen unter den Umsatzeinbrüchen der vergangenen Monate, und niemand weiß so recht, woran es liegen mag.

„Wir können es uns nicht leisten, uns zurückzulehnen, bis wieder bessere Zeiten kommen, und wer weiß schon, ob sie überhaupt je wieder kommen?“, stellt Oliver Hoffmann, Verlagsleiter bei Feder&Schwert, die Gretchenfrage.

Direkte Kundenbindung und Einsichten in die Szene waren schon immer einer der größten Pluspunkte des Mannheimer Unternehmens. Jetzt zählt es auf direktes Feedback des Lesers. „Wir sind klein genug, um schnell auf die Wünsche des Marktes einzugehen und haben die Größe einzugestehen, dass es entweder mit den Lesern funktioniert oder überhaupt nicht“, folgert Oliver Graute, Marketingleiter und Produktionschef des Verlags und weiter: „Wir haben verstanden, dass es in Zeiten ökologischen Notstands und Rohstoffmangels nicht nur absurd, sondern auch unverantwortlich ist, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das niemand haben will.“

Daher nutzt Feder&Schwert ab sofort bei ausgewählten Produkten das nicht neue, wohl aber an die Bedürfnisse des  Medienzeitalter angepasste Konzept des Crowdfundings, das dafür sorgt, dass Bücher nur noch produziert werden, wenn sie ihre Leserschaft generiert haben. Mit Hilfe des Internetportals StartNext.de können Kunden des Verlags fürderhin selbst bestimmen, ob sie ein Buch verwirklicht sehen wollen oder eben nicht. Nach dem Motto: „Zahle sofort, dann bekommst Du, was Du haben willst und noch mehr“ überlässt Feder&Schwert dem Endkunden, wie die Zukunft der Literaturlandschaft aussehen wird.

„Natürlich wird es auch weiterhin Titel geben, die wir auf traditionelle Weise publizieren, aber diese sind eben bereits von der Leserschaft anerkannt und akzeptiert. Daher wissen wir, dass wir sie ohne Bedenken pruduzieren können“, sagt Graute abschließend. „Wir sind kein Zuschussverlag, der seine Autoren über den Tisch zieht und Bücher produziert, die keiner haben will außer dem Autor selbst, wir sind das genaue Gegenteil. Wir bieten Möglichkeiten. Wir sind der Verlag 2.0. Willkommen in der Zukunft. Ihr Wunsch ist uns Befehl!“

Das erste Crowdfunding-Projekt von Feder&Schwert finden Sie zum Ansehen und Unterstützen unter: Startnext/Kunstblut
(Quelle: Pressemitteilung)

Zum Verlag: Feder&Schwert