Vor 2000 Jahren beherrschte eine Weltmacht Europa: Das Römische Reich, das sich in seiner größten Ausdehnung von Kleinasien über Nordafrika bis Britannien, Deutschland und Osteuropa erstreckte.
Von daher ist es nicht verwunderlich, wie viele verschiedene Götterkulte und Religionen nebeneinander existierten. Aus Sagen und archäologischen Ausgrabungen kennen wir die vielen Gottheiten und Charakteristika ihrer Kulte, die damals so alltäglich und real waren, wie Politik und das gewöhnliche Leben, das maßgeblich von der Religion mitbestimmt wurde.

Nur welche Geschichten über sie sind mit den Jahrtausenden vergessen worden? Oder gab es sogar Ereignisse, die uns die Chronisten bewusst verschwiegen haben? Welche großen Personen der Geschichte haben ihre Ziele im Geheimen mit überirdischer Hilfe erreicht? In welchen Kriegen und Eroberungen versuchten Götter ihre eigenen Ziele zu verwirklichen?

Über die Unsterblichen und ihre Diener sollen nun Geschichten erzählt werden, deren zentrales Motiv die Interaktion zwischen Menschen und Überirdischem ist. Die Götterdiener, die dabei in Erscheinung treten, können entweder menschliche Priester, Schamanen oder Druiden sein oder aber Fabelwesen der antiken Mythologie. Erlaubt ist jede heidnische Religion oder Kult, die sich einer Kultur im Römischen Imperium zuordnen lassen (750 v.Chr. bis 500 n.Chr.) außer Christen- und Judentum.

Gerne dürfen historische Persönlichkeiten Teil der Handlung sein, müssen sie aber nicht. Ebenfalls ist es nicht verpflichtend, die Geschichte in der Vergangenheit spielen zu lassen. Es sollte jedoch ein klarer Bezug zu den Mythen und Kulturen des Römischen Reiches erkenntlich sein. Wird sich für ein historisches Setting entschieden, sollte auch die Historie um den möglichen Schauplatz und das Zeitalter recherchiert sein. Nicht erwünscht sind direkte Nacherzählungen antiker Sagen, das Neuerfinden von nicht überlieferten Götterkulten und eine allzu starke Abwandlung der real existierenden (z.B. ist es unglaubwürdig, wenn Zeus generell als keusch und seiner Frau Hera als treu verbunden dargestellt wird).

Allgemeine Bedingungen:
Die Geschichten müssen hauptsächlich dem Genre Phantastik zugehören.
Jeder Autor darf nur eine Geschichte einreichen.
Erotische oder Gewalt verherrlichende Texte werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Einsendungen dürfen bisher weder als Print, noch online veröffentlicht worden sein.
Der eingesandte Beitrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.

Einsendung von Kurzgeschichten bis zum 30.11.2012 an goetter_imperium@gmx.de

Honorar:
Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen. Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 5 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt.
Des Weiteren erhält jeder angenommene Autor ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie zum Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Einkaufspreis). Der Autor ist weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.

(Quelle: Verlagsangabe)

Nachdem der phantastische Kleinverlag Torsten Low im April 2012 bereits die Krieger Anthologie ausgeschrieben hat und hierfür aktuell Kurzgeschichten sucht, startet er nun eine weitere Kurzgeschichten-Ausschreibung, auf deren Ergebnis man äusserst gespannt sein darf.

Alle Infos zu der Ausschreibung: Verlag Torsten Low